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Berliner Honig-Untersuchung 2014: Sortendeklaration und Etikettierung

Gespeichert von VonOrlowM am Mo., 13.07.2015 - 13:58

Auf Initiative des Lehrbienenstandes Marienfelde wurden Fördermittel zur Untersuchung Berliner
Honige bei der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz beantragt.
Mit den bewilligten Mitteln und einem Eigenanteil der beteiligten Imker von € 15,00/Honigprobe
konnten fünf Proben aus dem innerstädtischen Bereich auf Umweltschadstoffe untersucht und 119
Proben aus dem gesamten Stadtgebiet einer Vollanalyse am Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen
Neuendorf (LIB) unterzogen werden.
Die Ergebnisse der Schadstoffuntersuchung liegen vor und sind gesondert dargestellt.
Die Prüfberichte des LIB liegen vor und sind den beteiligten Imkern zugestellt worden.
Eine Zusammenstellung der Prüfdaten erfolgt wenn alle Ergebnisse vorliegen.
Der Aufruf zur Probenerhebung enthielt die Aufforderung: „Das Gebinde soll nach den üblichen
Vorschriften etikettiert sein da auch die vorschriftsmäßige Kennzeichnung bewertet wird“.
Aufgrund der großen Anzahl nicht vorschriftsmäßig gekennzeichneter Proben wurde mit dem LIB
vereinbart, dass die Aufmachung der Honigproben nicht in die Bewertung einfließen. Das bedeutet,
dass trotz möglicherweise mangelhafter Kennzeichnung die Bewertung „ja“ bei „ entspricht den
Lebensmittelrechtlichen Vorschriften“ vermerkt wurde.
Eine Prüfung hinsichtlich der Kennzeichnung wurde vom Team Lehrbienenstand Marienfelde
durchgeführt; die Ergebnisse sind in diesem Bericht festgehalten und sollen helfen, die Etikettierung und Sortenbezeichnung zu optimieren.